Deutscher Diversity Tag am 07. Juni 2016
Am 7. Juni 2016 wird der 4. Deutsche Diversity-Tag stattfinden. Einmal jährlich ruft die Charta der Vielfalt zu diesem bundesweiten Aktionstag auf, an dem Unterneh-

men und Institutionen den Vielfaltsgedanken in den Fokus rücken. Die Charta der Vielfalt ist eine Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Die Initiative will die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur in Deutschland voranbringen. Organisationen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist.

Nähere Informationen finden Sie hier.

 
29.04.2016 - Einladung zum 3. Strategietreffen in Simmern

Im Rhein-Hunsrück-Kreis arbeiten viele Akteure an der Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von
Migrantinnen und Migranten. Durch die multilaterale Kooperation sollen die Angebote und Potenziale aller Beteiligten zum wechselseitigen Mehrwert genutzt werden, um die Region wirtschaftlich und gesellschaftlich nachhaltig zu stärken. Ziel der Netzwerkarbeit ist insbesondere, einen nachhaltigen Transfer herbeizuführen, um die Prozesse der Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten in der Region zu fördern.

Flyer hier (PDF, 650 kB)

 
AGARP und bigFM - Initiative für Integration 2016
Zum sechsten Mal würdigt bigFM bereits rheinland-pfälzische Integrationsprojekte, die sich in besonderem Maße für ein aufgeschlossenes und tolerantes Miteinan-der einsetzen. Bewerben können sich Personen aus Vereinen, Verbänden, Schulen und Initiativgruppen aus dem Non-Profit-Bereich. Bewerbungen von Einzel-personen sind ebenso möglich. Flyer (PDF, 4.490 kB)
 
Neue Geschäftsführerin der AGARP

Frau Seher Gökҫe ist die neue geschäftsführende Leitung bei der AGARP. Die studierte Diplom-Erziehungs-wissenschaftlerin verfügt auch über einen Magister in Islamkunde, Islamischer Philologie und Turkologie. Neben ihren Muttersprachen Türkisch und Deutsch, spricht sie außerdem Englisch und hat erweiterte Kenntnisse in Französisch, Arabisch und Persisch. Bisher war sie als Koordinatorin des DiTiB-Landes-verbandes RLP tätig. Dies verhalf ihr neben fundierten Kenntnissen über die rheinland-pfälzische Migrations-politik auch zu einem hohen Wissen über Vereinsarbeit.

„Mit meiner mehrjährigen Erfahrung in der haupt- und ehrenamtlichen Verbandsarbeit möchte ich die Geschäftsstelle der AGARP in einer gesteigerten Verantwortungsebene unterstützen“, zeigt sich Frau Gökҫe erfreut. Lesen Sie die komplette Pressemitteilung hier (PDF, 88 kB).
 
Keine Stimme für die Alternative für Deutschland!

„Menschen, deren Leib und Leben in Gefahr ist, haben unabhängig von Obergrenzen und ökonomischen Nützlichkeitserwägungen das Recht auf die Gewährung von Schutz“, betonen der Arbeitskreis Asyl, der Initiativausschuss für Migrationspolitik, der DGB Rheinland-Pfalz/Saarland und die Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration (AGARP) in ihren heute veröffentlichten „Erwartungen an die neue rheinland-pfälzische Landesregierung“.

In einem gemeinsamen Aufruf „Keine Stimme für die Alternative für Deutschland“ appellieren die vier Organisationen darüber hinaus an die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer, sich an der bevorstehenden Landtagswahl zu beteiligen, dabei aber keine offen rechtsextreme Partei und nicht die AfD zu wählen.

Erwartungen an die neue rheinland-pfälzische Landesregierung (PDF, 273 kB)

Aufruf zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 13. März 2016 (PDF, 250 kB)

Anhang zum Aufruf (PDF, 273 kB)

Pressemitteilung (PDF, 275 kB)

 
2. Strategietreffen im Rein-Hunsrück-Kreis am 16.2.2016

Der Beirat für Migration und Integration in Simmern, Wirtschaftsmarktakteure und kommunale Vertreter haben die Absichtserklärung zur Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Migrant_innen im Rhein-Hunsrück-Kreis unter Trägerschaft der Arbeitsgemeinschaft der AGARP in der Kreisverwaltung in Simmern unterzeichnet. Auf der Veranstaltung wurden zudem die Chancen und Bedarfe der migrantischen Gründungslandschaft durchleuchtet. Frau Kern vom Wirtschaftsministerium (MWKEL) hob die Bedeutung der migrantischen Ökonomien hervor. „Migrantische Ökonomien finden sich in allen Bereichen der Wirtschaft wieder und sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden. Mit der Unterstützung des Integrationsbeirates in Simmern hoffe ich, dass wir die Unterstützungsangebote des Landes an die Menschen mit Migrationshintergrund herantragen.“ Lesen Sie die Pressemittelung hier (PDF, 542 kB)

 
Neue APP für Menschen mit Flucht- und Asylgeschichte

Die Bundesagentur für Arbeit, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, der Bayerische Rundfunk und das Goethe-Institut haben eine themenübergreifende App für Menschen mit Flucht- und Asylgeschichte entwickelt. Die App ist eine Wegbegleiterin zur schnellen und umfassenden Orientierung während der ersten Wochen in Deutschland und ist auf die unmittelbaren Lebensbedürfnisse neu ankommender Menschen zugeschnitten. Die App steht in den Sprachen Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi und Französisch zur Verfügung und ist nach dem Download auch ohne Internetzugang nutzbar.

Klicken Sie hier für weitere Informationen: ANKOMMEN

Nach Silvester in Köln: Keine ethnische oder religiöse Sippenhaft!

Seit den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln und anderen deutschen Großstädten vermehren sich Hetzen gegen Menschen mit Flucht- und Asylgeschichte und antimuslimische Ressentiments. Ein gefährliches Zusammenspiel aus dem "Bärendienst", der den in Deutschland lebenden Migrant_innen erwiesen wurde, der Überforderung der Politik und Polizei und unsachlicher journalistischer Berichterstattung führte dazu, dass Rechtsextremist_innen ihre Vorurteile bestätigt sahen. Die Antwort entlädt sich in rassistischen Äußerungen in sozialen Netzwerken, Drohanrufen und Hassmails beim Zentralrat der Muslime und tätlichen Angriffen gegenüber Migrant_innen.

Die Beiräte für Migration und Integration sind ein zentrales Instrument für die Gestaltung einer friedlichen Demokatrie und eines gleichberechtigten Zusammenlebens. Zahlreiche Menschen muslimischen Glaubens und auch Menschen mit Flucht- und Asylgeschichte engagieren sich für und in den Beiräten.

Die Angriffe in den deutschen Großstädten sind verurteilenswert. Scharf zu verurteilen ist aber auch, Aspekte wie "muslimisches Fauenbild" oder "Ehrbegriff im Islam" undifferenziert und unsachlich auf dem Rücken der Migrant_innen auszuschlachten - möglicherweise noch als populistisches Wahlkampfinstrument der kommenden Landtagswahlen.

Die AGARP fordert dazu auf, Menschen muslimischen Glaubens und Menschen mit Flucht- und Asylgeschichte nicht unter Generalverdacht zu stellen. Zu bestrafen sind in unserer Gesellschaft Täter_innen und sonst niemand.

 
Öffentliche Mitgliederversammlung

Am 04. Dezember 2015 fand die diesjährig letzte Mitgliederversammlung im Mainzer Rathaus statt. Justizminister Prof. Dr. Robbers betonte in seinem Vortrag die Bedeutung der AGARP und ihrer Beiräte und zeigte sich erfreut angesichts der zukünftigen Kooperation mit der AGARP im Bereich der interkulturellen Öffnung des Justizwesens. Außerdem berichtete er, dass Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der letzten Ministerkonferenz alle Häuser aufgerufen habe, enger mit der AGARP zusammenzuarbeiten.

      

v.l.n.r.: Natalia Reimer-Gutsch, Zeynep Begen, StM Prof. Dr. Gerhard Robbers, Aleksandar Ceh, Danilo Lange (Polizeipräsidium Mainz), Klaus Messer, Elife Zevrek, Liborio Labita

 

Happy Birthday, MigrantInnenbeirat!

20-Jahr-Feier im Gemeinderatsaal der Stadt Graz (Österreich)

Zum großen Geburtstagsfest des Beirats waren am 25. November 2015 mehr als 80 Personen in den Grazer Gemeinderatssaal gekommen. Zahlreiche Persönlichkeiten, die die Anfänge dieses Gremiums selbst initiiert oder erlebt hatten, waren gekommen. Was kann ein Beirat bewirken? Welches Gewicht bringt er im politischen Spiel auf die Waage? Oder erfüllt er nur eine Alibifunktion?

Mit Fragen und Stimmungsbildern wie diesen befasste sich der Gastredner und Referent Carlos Wittmer, M.A., der AGARP in seinem Eröffnungsvortrag. Er stellte klar: "Ja, ein Beirat kann wichtig sein, wenn er eine Lernplattform bildet, wenn er Teilhabemöglichkeiten schafft und als Spiegelbild dient." Das kommunale Wahlrecht, so der Experte, ersetze er aber nicht. Mehr finden Sie auf der Homepage des MigrantInnenbeirats der Stadt Graz. Den Vortrag von Carlos Wittmer, M.A., können Sie hier hören oder hier nachlesen.

 
SO GEHT'S! - 13. Treffen der kommunalen Jugendvertretungen

Am Wochende vom 14./15. November 2015 fand im Walderlebniszentrum Soonwald das 13. Treffen der kommunalen Jugendvertretungen statt. Neben Gesprächen und Austausch mit den jugendpolitischen Vertreter_innen der Landtagsfraktionen wurden zahlreiche Workshops rund um Rhetorik, Energiepolitik oder Selbstmanagement angeboten. Integrations- und Jugendministerin Irene Alt zeigte sich erfreut, dass auch erstmalig die jugendlichen Mitglieder der Beiräte für Migration und Integration dabei waren.

 

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: AGARP ist wichtiger Partner und Ratgeber

„In der aktuellen Situation, in der sehr viele Menschen neu zu uns kommen, ist der Rat der AGARP und die Unterstützung bei der Integration besonders wertvoll“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei einem Treffen mit dem Vorstand des Landesverbandes der kommunalen Beiräte für Migration und Integration (AGARP).

 

Beim Gespräch in der Staatskanzlei tauschte sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit dem AGARP-Vorsitzenden, Aleksander Ceh, und der Beisitzerin im Vorstand, Natalia Reimer-Gutsch, aus. „Wir wollen auch in Zukunft die gute Zusammenarbeit mit der Landesregierung pflegen“, sagte Aleksander Ceh. Die AGARP vertrete als demokratisch gewähltes Gremium die Belange der Einwohnerinnen und Einwohner mit Migrationsgeschichte. Dies ist laut Statistischem Landesamt rund ein Fünftel der rheinland-pfälzischen Bevölkerung.

„Die landesweit 49 Beiräte für Migration und Integration sind kompetente Partner vor Ort. Die AGARP als Landesverband nimmt eine wichtige Aufgabe bei der Stärkung der Beiräte wahr und leistet Aufklärung und Information beispielsweise an Schulen“, so die Ministerpräsidentin. In Zukunft werde es verstärkt um die Integration von Flüchtlingen gehen: „Integration kann nur gemeinschaftlich gelingen. Wir müssen alle im Blick haben, die es schwerer haben als andere. Gemeinsam mit den in der Flüchtlingsarbeit tätigen Institutionen und Einrichtungen wollen wir Integrationsmaßnahmen bündeln und effizient ausrichten“, betonte die Ministerpräsidentin. Sie freue sich deshalb auf den Austausch mit der AGARP bei der Integrationskonferenz der Landesregierung im November. Quelle: Hier
 
Fachtagung: EINBÜRGERUNG FÖRDERN - Fachtagung der Einbürgerungskampagne Rheinland-Pfalz

Am 07. Oktober 2015 fand im Weiterbildungszentrum Ingelheim eine Fachtagung zum Thema Einbürgerung statt. Neben Integrationsministerin Irene Alt (MIFKJF) diskutierten zahlreiche Mitwirkende über Entscheidungsfaktoren einer Einbürgerung, die Erhöhung der Erwerbsbereitschaft und viele andere Themen rund um Einbürgerung. Auch die AGARP war als mitwirkende Institution beteiligt.

Außerdem stellte das Ministerium für Migration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen einen Leitfaden vor, der Näheres zum Thema Einbürgerung enthält. Den Leitfaden können Sie hier nachlesen.

Hier mehr lesen (PDF, 686 kB)

 

 
Pressemitteilung zu den AGARP-Vorstandswahlen
AGARP-Vorsitzender Aleksandar Ceh im Amt bestätigt
Am vergangenen Samstag fand die öffentliche Mitgliederversammlung der „Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration in Rheinland-Pfalz (AGARP)“ statt. Die AGARP ist der Landesverband der kommunalen Beiräte für Migration und Integration (BMI). Momentan gibt es 49 gewählte und berufene Beiräte in 14 Landkreisen und 35 Städten und Gemeinden. Tagungsort der Mitgliederversammlung war die Stadt Bendorf.
Hier mehr lesen (PDF 140kB)
 
Neuer Vorstand des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrates gewählt

Am 21. März 2015 wurde der neue Vorstand des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrates (BZI) gewählt. Neuer Vorsitzender ist der ehemalige Bundestagsabgeordnete Memet Kilic. Der BZI ist der Dachverband aller in Deutschland vertretenen Ausländer- und Migrationsbeiräte. Auch die Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration in Rheinland-Pfalz (AGARP) ist im BZI vertreten und entsandte drei Delegierte zur Vorstandswahl. Der Vorsitzende der AGARP Aleksandar Ceh kandidierte als Beisitzer für den BZI-Vorstand und wurde gewählt. Wir gratulieren Herrn Ceh zur erfolgreichen Wahl und wünschen ihm viel Erfolg und Kraft. „Ich freue mich über das Vertrauen, das mir die anderen Landesverbände der Beiräte ausgesprochen haben. Nun habe ich die Möglichkeit, die Themen der AGARP und der rheinland-pfälzischen Beiräte auf Bundesebene einzubringen", so Aleksandar Ceh. Die AGARP hatte zur BZI-Versammlung auch drei Anträge eingereicht und forderte ein Einwanderungsgesetz, eine finanzielle Förderung der Sprachkurse für Flüchtlinge und eine personelle Aufstockung in Flüchtlingsberatungsstellen.

BZI-Vorstand
BZI-Vorstand (von links nach rechts):
Abaci, Fikret (Niedersachsen), Paraschaki, Argyri (Baden-Württemberg), Roth, Satenik (Sachsen-Anhalt), Soares, Daniel De Oliveira (Bremen), Ortmann, Galina (Niedersachsen), Kilic, Memet (Vorsitzender, Baden-Württemberg), Paca, Jose (Thüringen), Lajos Fischer (Bayern), Ceh, Aleksander (Rheinland-Pfalz)

 
Informationen zur ehrenamtlichen Tätigkeit zugunsten von Flüchtlingen
Informationen über die Förderung von ehrenamtlichen Aktivitäten zugunsten von Flüchtlingen in Rheinland-Pfalz durch die Staatskanzlei und zur Förderung von Integrationsprojekten für Menschen mit Migrationshintergrund durch das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen.
Information „Ehrenamtliche Kleinprojekte" hier lesen (PDF, 45kB)
Information „Kriterien zur Förderung" hier lesen (PDF, 60kB)
 

AGARP-Mitgliederversammlung am 27. Februar 2015 ein voller Erfolg!

Am 27. Februar 2015 fand im rheinland-pfälzischen Abgeordnetenhaus unsere öffentliche Mitgliederversammlung statt. Die Mitgliederversammlung war das erste Plenum mit den im November 2014 neu gewählten Beiräten. Weit über 60 Delegierte, Beiratsmitglieder und Interessierte aus über 20 Kommunen kamen nach Mainz. Frau Staatsministerin Irene Alt referierte ausführlich über den Ist- und Soll-Zustand der Flüchtlingspolitik. Danach nahm sie sich viel Zeit, um Fragen der Beiratsmitglieder zum Thema Abschiebung vermeiden, Sprachkurse fördern und Ehrenamt vor Ort stärken zu beantworten. 

 

Einen Hinweis finden Sie auch auf der Homepage des Ministeriums für Integration, Familie, Kinder, Jugendliche und Frauen. Bitte klicken Sie hier.

 

Desweiteren wurde ein Workshop zum Thema Grundlagen der Beiratsarbeit  durchgeführt. Die Projektmitarbeitern der AGARP Frau Havva Tor informierte über wichtige Aspekte der Beiratsarbeit. Sie stellte die Struktur der AGARP vor und gab Hinweise zu Sitzungsabläufen oder Themenfindung in den Beiräten. Sie hob die Bedeutung eines Beirats als beratendes Gremium und seine Handlungsfähigkeit in der Kommune hervor. Besonders ging sie auf die Rolle des AGARP-Vorstands ein. Dieser wird am 18. April 2015 für zweieinhalb Jahre neu gewählt.

Wir bitten an dieser Stelle alle Delegierten, sich diesen Termin vorzumerken.

Näheres zur Vorstandswahl finden Sie demnächst hier.

 

von links nach rechts: Klaus Messer, Dilorom Jacka, Burkhard Kunz, Inci Uzun, Ziya Yüksel, Staatsministerin Irene Alt, AGARP-Geschäftsführerin Nurhayat Canpolat, AGARP-Vorsitzender Aleksandar Ceh

AGARP-Mitgliederversammlung, 27. Februar 2015

Mitglieder der Beiräte für Migration und Integration mit Staatsministerin Irene Alt

 
Wissenswertes zum Thema "Menschen mit Flucht- und Asylgeschichte"

Auf der Homepage des Ministeriums für Integration, Familie, Kinder, Jugendliche und Frauen wurde ein sogenanntes FAQ eingerichtet. FAQ steht für Frequently Asked Questions (Häufig gestellte Fragen). Das Ministerium beantwortet grundlegende Fragen zur aktuellen Flüchtlingssituation ("Was sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge?", "Wo werden die Asylsuchenden zuerst untergebracht?", etc.). Der Fragenkatalog wird stetig erweitert und aktualisiert - häufiges Reinschauen lohnt sich. Den Katalog finden Sie hier. Außerdem informiert das 1A Verbraucherportal in zehn Sprachen (darunter auch Türkisch und Arabisch) über Krankenversicherung in Deutschland. Den Link finden Sie hier. Außerdem gibt es auf dem Portal Wissenswertes zur Krankenversicherung für Menschen mit Flucht- und Asylgeschichte.
Den Link finden Sie hier

 
Bündnis für Toleranz und Weltoffenheit

Am 6. Februar 2015 unterzeichnete der Vorsitzende der AGARP, Aleksandar Ceh, neben über 50 weiteren Unterzeichner_innen eine gemeinsame Erklärung für Toleranz und Weltoffenheit. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatte Vertreter_innen verschiedener Parteien, Institutionen, Einrichtungen und Verbände in die Staatskanzlei eingeladen. Die Ministerpräsidentin appellierte an alle, in diesem Jahr eine Aktion oder Maßnahme im Namen von Toleranz und Weltoffenheit durchzuführen: „Gehen Sie in Ihre Untergliederungen, Vereine, Verbände, Gemeinden und sprechen Sie über diese Werte und den Wert der offenen Gesellschaft.“ Wir bitten unsere Beiratsmitglieder, ihre Möglichkeiten zu nutzen, um vor Ort die Botschaft des Bündnisses weiterzutragen.
Die Pressemitteilung finden Sie hier
Die gemeinsame Erklärung finden Sie hier
Die Liste der Unterzeichner_innen finden Sie hier.

 
Gemeinsame Erklärung: Landesregierung, muslimische Verbände und AGARP

Angesichts der Anschläge in Paris trafen sich am 10.01.2015 auf Einladung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer Vertreter_innen muslimischer Verbände und andere Einrichtungen wie die AGARP. Viele der eingeladenen Organisationen sind auch am "Runden Tisch Islam" beteiligt. Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Integrationsministerin Irene Alt und der Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration, Miguel Vicente, unterzeichneten mit allen Anwesenden eine gemeinsame Erklärung. "Wir verurteilen jede Form von Terror. Die Anschläge, die siebzehn unschuldige Menschen das Leben gekostet haben, sind abscheulich und zugleich ein Anschlag auf unsere demokratische Gesellschaft. Unser Mitgefühl gehört in diesen Tagen den Angehörigen der Opfer. Solche Anschläge haben nichts mit dem Islam zu tun, im Gegenteil: Hier wird der Islam missbraucht. Wir müssen in diesen Tagen ein deutliches Zeichen setzen, dass wir uns vom Terror weder einschüchtern noch unsere Gesellschaft spalten lassen", so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Auch der AGARP ist es wichtig, dieses Zeichen zu setzen und gesamtgesellschaftlich für ein besseres Miteinander und ein Zusammenrücken der Gesellschaft einzutreten. Dabei ist es von besonderer Bedeutung demokratische Strukturen zu stärken und ein Abdriften in restriktive Maßnahmen zu verhindern. „Das Ziel beschreibt auch den Weg“ so die Geschäftsführerin der AGARP, Nurhayat Canpolat.

Die Beiräte für Migration und Integration leisten vor Ort einen wesentlichen Beitrag für ein  gutes, respektvolles und transparentes Zusammenleben. Zudem setzen sie sich gegen Vorurteile und Feindlichkeiten ein und initiieren und unterstützen den Austausch vor Ort, um Partizipation und Anerkennung voranzutreiben. Der Dialog und die Unterstützung der Landesregierung stärkt die Arbeit der Beiräte und verdeutlicht das gemeinsame Ziel  für Freiheit und eine offene Gesellschaft einzutreten.

Lesen Sie hier die gemeinsame Erklärung und hier weitere Informationen.

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