Arbeitsgemeinschaft der Beiräte in Rheinland-Pfalz wählt neuen Vorstand und stärkt demokratische Teilhabe

Pressemitteilung
Arbeitsgemeinschaft der Beiräte in Rheinland-Pfalz wählt neuen Vorstand und stärkt demokratische Teilhabe

Mainz, 21. September 2025 – Die Arbeitsgemeinschaft der Beiräte in Rheinland-Pfalz (AGARP) hat am 20. September 2025 im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt und eine gezielte Satzungsänderung beschlossen. Über 90 Teilnehmende aus dem gesamten Bundesland kamen in konstruktiver und wertschätzender Atmosphäre zusammen – ein starkes Zeichen für gelebte Beteiligung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Mit der beschlossenen Satzungsänderung wurde der Vorstand von bisher 9 auf nun 15 Mitglieder erweitert. Damit unterstreicht die AGARP ihre langjährige Ausrichtung auf Vielfalt, Gleichbehandlung und demokratische Teilhabe. Gleichzeitig entstehen neue strukturelle Möglichkeiten, um die rund 80 kommunalen Beiräte in Rheinland-Pfalz noch wirksamer zu unterstützen.

Als Vorsitzender wurde Kemal Gülcehre (Alzey) im Amt bestätigt. Ihm stehen vier gleichberechtigte stellvertretende Vorsitzende zur Seite:

  • Mihaela Milanova (Stadt Konz / Landkreis Trier-Saarburg)
  • Ziya Yüksel (Landkreis Germersheim)
  • Lale Scherer (Kreis Mainz-Bingen)
  • Yusuf Kalaycı (Landkreis Altenkirchen)

Zum erweiterten Vorstand gehören:

  • E. Fernando Andia (Stadt Trier)
  • Dr. Dorothea Fuhr (Landkreis Germersheim)
  • Klaudia Fuchs (Landau)
  • Nader Samadi Tehrani (Landkreis Kaiserslautern)
  • Miguel Rahal (Landkreis Bitburg-Prüm)
  • Rodi Almohamad (Landkreis Alzey-Worms)
  • Nihal Bayram (Mainz)
  • Vlasiuk Valentyna (BMI Stadt Kaiserslautern)
  • Zeynep Beğen (Main-Koblenz-Kreis)
  • Zillan Daoud (Bad Kreuznach)

„Mit der Erweiterung des Vorstands schaffen wir mehr Raum für Mitwirkung und spiegeln die Vielfalt unserer Beiräte noch besser wider“, betonte Kemal Gülcehre in seiner Ansprache.

Zu den Gästen der Versammlung zählten unter anderem der Landesbeauftragte für Migration und Integration, Miguel Vicente, sowie Herr Schlosser, Beigeordneter der Stadt Bad Kreuznach. Beide würdigten die engagierte Arbeit der Beiräte und begrüßten die neuen Impulse für eine offene und partizipative Integrationspolitik.

Ein besonderer Dank gilt Frau Anna Kunz, Vorsitzende des Beirats für Migration und Integration im Landkreis Bad Kreuznach, für ihre wertschätzenden Grußworte. Die AGARP bedankt sich herzlich beim Beirat des Landkreises Bad Kreuznach für die großzügige Gastfreundschaft und die Unterstützung bei der Durchführung der Versammlung.

Die Arbeitsgemeinschaft bleibt ein verlässlicher Partner für Kommunen, Landespolitik und zivilgesellschaftliche Organisationen – mit klarem Fokus auf Menschenrechte, Teilhabe und soziale Gerechtigkeit.

Kontakt
Arbeitsgemeinschaft der Beiräte in Rheinland-Pfalz
E-Mail: agarp@agarp.de

Ehrenamtstag in Alzey – Ein Fest des Engagements

Die Stadt Alzey verwandelte sich am letzten Augustwochenende in die herzliche Bühne für den 22. Landesweiten Ehrenamtstag Rheinland-Pfalz. Mit Musik, Begegnung und Anerkennung wurde das vielfältige Engagement von über 1,5 Millionen Ehrenamtlichen im Land gewürdigt und gefeiert. Zu den rund 55 ehrenamtlichen Organisationen, die sich in Alzey Präsentierten, gehörte auch die AGARP.

Save the Date: Abschlussveranstaltung der Reihe „Rassismus im Fokus“

Wir laden Sie herzlich zum Abschluss unserer Veranstaltungsreihe „Rassismus im Fokus“ am 10. Juni 2025 in Mainz ein. Wir freuen uns sehr, an diesem Abend mit Tupoka Ogette eine der bundesweit renommiertesten Antirassismusarbeiter*innen begrüßen zu dürfen. Sie ist Bestsellerautorin, Podcasterin sowie langjährige und gefragte Trainerin und Beraterin in rassismuskritischen Fragen.

In ihrem Gespräch mit der Staatsministerin und stellvertretenden Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Katharina Binz, wird es darum gehen, was Politik und Gesellschaft im Hinblick auf die Überwindung von Rassismus bereits erreicht haben, welchen Herausforderungen sie noch gegenüberstehen und was deshalb zu tun bleibt.

Wir bitten Sie sich den folgenden Termin vorzumerken:

Abschlussveranstaltung der Reihe „Rassismus im Fokus“

am Dienstag, den 10. Juni 2025, von 18.00 bis 20:00 Uhr in Mainz

(Peter-Cornelius-Konservatorium, Binger Straße 18, 55122 Mainz)

Veranstalter*innen:

Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration

Beauftragter der Landesregierung für Migration und Integration

Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz

Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration in Rheinland-Pfalz (AGARP)

Kooperationspartner*innen:

Landeshauptstadt Mainz

Beirat für Migration und Integration der Landeshauptstadt Mainz

Bodenoffensive muss beendet werden

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration in Rheinland-Pfalz (AGARP), Kemal Gülcehre, äußert seine tiefe Besorgnis über die anhaltenden Entwicklungen im Nahostkonflikt.

„Die fortgesetzte Bodenoffensive hat gravierende humanitäre Folgen und muss dringend beendet werden. Es ist von großer Bedeutung, dass eine kritische Auseinandersetzung mit der israelischen Regierungspolitik möglich bleibt, ohne dass diese automatisch als antisemitisch gewertet wird. Eine differenzierte und sachliche Diskussion ist essenziell, um sowohl die legitimen Sicherheitsinteressen Israels als auch das Leid der palästinensischen Zivilbevölkerung angemessen zu berücksichtigen.“

Gülcehre hebt hervor, dass die fortwährenden Gewaltakte der Hamas das Ziel verfolgen, den Konflikt aufrechtzuerhalten, während die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung verheerend sind. Gleichzeitig müsse Israel Maßnahmen ergreifen, um einer weiteren Eskalation entgegenzuwirken. „Eine Deeskalation ist unerlässlich, um den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen und langfristige Lösungswege für einen stabilen Frieden zu schaffen.“

Im Namen der AGARP fordert Gülcehre die internationale Gemeinschaft auf, sich aktiv für einen sofortigen Stopp der Bodenoffensive einzusetzen und die Einhaltung des Völkerrechts zu gewährleisten. „Es bedarf entschlossener diplomatischer Initiativen, die allen Menschen in der Region ein Leben in Würde, Sicherheit und Freiheit ermöglichen. Eine friedliche Lösung muss oberste Priorität haben.“

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