Gedenken an die Opfer des Terroranschlags von Hanau

Sehr geehrte Damen und Herren,
am 19.Februar 2022 jährt sich der rassistische Anschlag von Hanau zum zweiten Mal. Ein feiger Attentäter tötete neun Personen, verletzte sechs und erschoss anschließend seine Mutter und sich selbst.
Die AGARP möchte am 18.02.2022 in einer Online-Veranstaltung der Opfer gedenken. Hauptbestandteil wird eine Gesprächsrunde sein, für die wir folgende Teilnehmer*innen gewinnen konnten:

  • Miguel Vicente, Landesbeauftragter für Migration und Integration RLP
  • Jacques Delfeld senior, Vorsitzender des Landesverbandes der Sinti und Roma RLP
  • Torsten Jäger, Geschäftsführer des Initiativauschuesses für Migrationspolitik RLP
  • Kemal Gülcehre, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration RLP

Die Gesprächsrunde wird moderiert durch:

  • Manolya Pekdemir, Beiratsmitglied aus Ingelheim
  • Dr. Dorothea Fuhr, Beiratsmitglied aus der Verbandsgemeinde Jockgrim und Mitglied des AGARP-Vorstandes

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und wird über Zoom stattfinden:
https://zoom.us/j/98838916489?pwd=cUlxa0E3RlJwdktRRkZVb2diYmtDdz09
Meeting-ID: 988 3891 6489
Kenncode: 431395

Für Rückfragen und weitere Informationen, kontaktieren Sie gerne die Geschäftsstelle der AGARP.

Freundliche Grüße

Ihr AGARP-Team

Integrationsbeiräte erinnern an 60. Jahrestag des Anwerbeabkommens – Theatergruppe Ulüm kommt in die Alzeyer Stadthalle

Das Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei jährt sich im Oktober dieses Jahres zum 60. Mal. Aus diesem Anlass und stellvertretend für alle in den 1950er und 1960er Jahren geschlossenen Anwerbeabkommen, lädt der Beirat für Migration und Integration Alzey-Worms zusammen mit seinem Landesverband (AGARP) am Sonntag, 31. Oktober, zu einer kleinen Feier in die Alzeyer Stadthalle ein (Schießgraben 5, 55232 Alzey). Eröffnet wird der Festakt um 15.00 Uhr mit Redebeiträgen von Vertreter*innen aus Landes- und Kommunalpolitik. Anschließend folgt ein künstlerischer Beitrag der Theatergruppe Ulüm, die das Stück „Oh Gott, die Türken integrieren sich“ aufführen wird. Die Veranstaltung soll auch für die Übergabe von Spendengeldern an die Opfer der Ahr-Flutkatastrophe genutzt werden. Hierfür hatten rheinland-pfälzische Integrationsbeiräte in den zurückliegenden Monaten Geld gesammelt, wobei ein Benefiz-Fußballspiel gegen die Polizei den Höhepunkt bildete. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, jedoch ist eine Anmeldung unter agarp@agarp.de erforderlich.
Weitere Informationen zur AGARP im Internet: www.agarp.de

AGARP und Polizei kicken für Flutopfer

Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer treffen die Mannschaften des rheinland-pfälzischen Landesverbandes der Integrationsbeiräte (AGARP) und der rheinland-pfälzischen Polizei am Sonntag, den 3.Oktober 2021, in einem Benefiz-Fußballspiel für die Flutopfer aufeinander. Beginn der Veranstaltung ist um 12:30 Uhr im Alzeyer Wartbergstadion (Kaiserstraße, 55232 Alzey). Eröffnet wird das Event mit Grußworten von Vize-Polizeipräsident Thomas Brühl, Landrat Heiko Sippel, Bürgermeister Christoph Burkhard sowie AGARP-Vorsitzenden Kemal Gülcehre.

AGARP-Kandidat*innencheck geht in die nächste Runde!

Der AGARP-Kandidat*innencheck im Superwahljahr 2021 geht in die nächste Runde! Am 4. September stellen sich erneut rheinland-pfälzische Spitzenkandidat*innen unseren Fragen. Diesmal steht die Bundestagswahl am 26. September im Mittelpunkt. Los gehts um 18:30 Uhr, Anmeldungen zur Online-Veranstaltung werden durch die AGARP-Geschäftsstelle unter agarp[at]agarp.de entgegengenommen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Teilprojekts „VielfaltErzählt“ in
Kooperation mit Förderverein des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrats e.
V. statt.

Veranstalter sind der Förderverein des Bundeszuwanderungs- und
Integrationsrats e. V. und AGARP.

Die Finanzirung erfolgt im Rahmen des Bundesprogramms „Strukturförderung
von Migrantenorganisationen“ sowie durch Mittel der AGARP.

AGARP startet neues Projekt „Rechtsextremismus erkennen und begegnen“

Zum 1. Mai 2021 lief bei der Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration Rheinland-Pfalz (AGARP) ein neues Projekt an. Unter dem Titel „Rechtsextremismus erkennen und begegnen“ wird es im Laufe des Jahres mehrere Veranstaltungen, wie Vorträge, Seminare und Workshops geben, die sich dem Thema Rechtsextremismus und den damit verbunden Gefahren beschäftigen. Das Projekt wird vom Land Rheinland-Pfalz im Rahmen des Landesaktionsplan gegen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gefördert.

Nach jahrelang rückläufigen Zahlen, verzeichnet das rechtsextreme Spektrum seit 2015 wieder kontinuierlich Zulauf. Das Bundesamt für Verfassungsschutz geht aktuell von einem Personenpotential von 24.100 Rechtsextremist*innen aus. Davon sind 12 700 Personen als gewaltorientiert einzustufen. Der Mord an Walther Lübcke und der Terroranschlag von Halle verdeutlichten erst kürzlich auf tragische Weise, welche Gefahr von diesem Personenkreis ausgeht. Es ist wichtig über das Problem Rechtsextremismus aufzuklären, Hintergründe genauer zu beleuchten und diesen aktiv zu bekämpfen. Auch die AGARP möchte sich verstärkt dem Thema widmen.

Die Veranstaltungsreihe startet am 10. Juni 2021 um 18 Uhr mit einem Vortrag zum Thema Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland:

Als Auftakt des Projektes soll in Form einer Vortragsveranstaltung auf die Geschichte des Rechtsextremismus in Deutschland nach 1945 eingegangen werden. Auch Rechtsextremismus unterliegt einem Wandel und kann in der bundesrepublikanischen Geschichte in verschiedene Phasen unterteilt werden.

Referent ist Luis Caballero, Sozialwissenschaftler mit den Forschungsschwerpunkten Rechtspopulismus, extreme Rechte, Antisemitismus, Rassismus und Demokratietheorie.

Coronabedingt werden alle Veranstaltungen in digitaler Form stattfinden. Anmeldung unter agarp@agarp.de.