Kabarett mit Tiefgang in Bonn

Liebe Kunst und Kabarett Interessierte,

anbei eine tolle Möglichkeit, wieder entspannt und gemeinsam zu lachen.

In einer Welt strenger Ziele, in einem Alltag voller Hürden und Herausforderungen ist dies eine schöne Abwechslung.

Die offizielle Bekanntgabe lautet wie folgt:

„Muhsin Omurca, entdeckt von Dieter Hildebrandt, hat konkrete Lösungen zu Integration: „Kuscheltürken“ für Babys oder „Integrations-Anleitungen à la Ikea“. Als Erfinder des Begriffs „Biodeutsch“ (Unwort des Jahres 2024) kennt er kulturelle Unterschiede und ist stolz, nun „staatlich geprüfter Deutscher“ zu sein – und er steht dazu: „Als ehemaliger Türke, Neudeutscher, muss ich mich jetzt auch zu meiner deutschen Vergangenheit bekennen.“

Scharfsinnig in Sachen Sicherheit: Migranten sichern Bahnhöfe, Banken und Behörden, während die Biodeutschen diskutieren und den Wehrdienst verweigern. Muhsin schlägt vor: Migranten! Erst Bundeswehr, dann Integrationskurs – und Wehrpflicht für die lautesten Migrationsgegner.

Omurca eroberte die Kabarettbühnen, ist Träger des Deutschen Kabarettpreises, tourt von Deutschland bis Japan und zählt zur Spitze der Szene.“

Anmeldungen unter: https://eveeno.com/muhsin_omurca

Ankündigung _ Podiumsdiskussion in Bad Kreuznach

Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Bad Kreuznach lädt alle Interessierten zu einer Podiumsdiskussion ein.    

Unter dem Titel „Landespolitik mit Wirkung vor Ort. Wege der Migration und Integration.“ soll ein gemeinsamer und offener Austausch über die zukünftige Ausrichtung der Migrations- und Integrationspolitik sowie den Bürgerinnen und Bürgern Einblicke in die persönlichen Haltungen und politischen Schwerpunkte der Kandidierenden ermöglicht werden. Ein hierbei wichtiger Fokus ist die Tatsache, dass Entscheidungen des Landtags direkte Auswirkungen auf das Leben im Landkreis Bad Kreuznach und damit auf das Bundesland Rheinland-Pfalz haben werden.

Es diskutieren die Kandidatinnen und Kandidaten der Wahlkreise 17 und 18.

Die Diskussion findet am Dienstag, den 24.02.2026 beginnend um 17:30Uhr in der Kreisverwaltung der Stadt Bad Kreuznach statt.

Einladung _ Podiumsdiskussion zur Landtagswahl 2026 

Der Beirat für Migration und Integration der Landeshauptstadt Mainz lädt im Fokus der Landtagswahlen 2026 zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien ein.

Unter dem Titel „STADTBILDER. Wie vielfältig wird die nächste Landesregierung?“ und moderiert von Herrn Abdul-Ahmad Rashid (ZDF) werden

Frau Katharina Binz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN),

Herr Alper Kömür (SPD)

Herr Martin Malcherek (DIE LINKE)

Frau Isabell Rahms (CDU) sowie

Herr Torsten Jäger (Initiativausschuss für Migrationspolitik in RLP)

über die zentralen Themen des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, über die politischen Ziele und Ansätze, die Hürden und Herausforderungen innerhalb ihrer politischen Arbeiten transparent diskutieren.

Die Diskussion findet am Donnerstag, den 26. Februar 2026, beginnend um 17:30 Uhr in THE PIER, Am Brand 41, 55116 Mainz statt.

Mit dieser Veranstaltung möchte der Beirat einen transparenten und zielführenden Austausch über eine mögliche zukünftige Ausrichtung der Migrations- und Integrationspolitik ermöglichen, den Wählerinnen und Wählern eine direkte Vergleichsmöglichkeit der politischen Positionen und der Personen hinter den Parteiprogrammen übermitteln sowie den Teilnehmenden die Gelegenheit für Fragen und Anregungen geben.

Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen Themen, welche das Bundesland Rheinland-Pfalz in den kommenden Jahren maßgeblich prägen werden.

Redebeitrag AGARP Vorsitzender zur Kranzniederlegung/Reichspogromnacht

Hier, wo jüdisches Leben einst Teil des Alltags war, versammeln wir uns heute, um der Opfer der Reichspogromnacht zu gedenken – und um unsere Verantwortung für die Gegenwart zu bekräftigen.

Am 9. November 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen in Brand gesetzt, jüdische Geschäfte zerstört, Menschen gedemütigt, verhaftet und ermordet. Es war kein plötzlicher Ausbruch von Gewalt, sondern der traurige Höhepunkt einer Entwicklung, die Jahre zuvor begonnen hatte: mit Worten, mit Ausgrenzung, mit dem schleichenden Gift der Verachtung.

Die jüdische Bevölkerung wurde systematisch entrechtet – durch Gesetze, durch Propaganda, durch das Schweigen der Mehrheit. Die Reichspogromnacht war der Moment, in dem Hass offen und staatlich organisiert in Gewalt umschlug. Es war der Beginn eines beispiellosen Zivilisationsbruchs.

Dieses Gedenken ist kein Ritual. Es ist eine Verpflichtung. Eine Verpflichtung, wachsam zu bleiben gegenüber jeder Form von Ausgrenzung, Hass und rassistischer Rhetorik – auch heute.

Denn die Geschichte lehrt uns: Der Weg in die Barbarei beginnt nicht mit Gewalt, sondern mit Sprache. Mit dem Glauben, dass es „uns schon nicht treffen wird“. Mit dem Wegsehen, wenn andere angegriffen werden.

Heute, mehr als acht Jahrzehnte später, erleben wir erneut, wie Menschen pauschal diffamiert werden. Wie Religionen gegeneinander ausgespielt, Herkunft zum Makel und Vielfalt zur Bedrohung erklärt wird. Rechtsextreme Einstellungen und Strukturen nehmen zu – auch in Rheinland-Pfalz. Der Verfassungsschutz warnt vor einer wachsenden Zahl gewaltorientierter Extremisten und vor demokratiefeindlichen Netzwerken.

Parteien und Gruppierungen, die sich offen gegen unsere Verfassungswerte stellen, nutzen Sprache gezielt zur Spaltung. Begriffe wie „Remigration“ oder pauschale Abwertungen wie „Belästigung durch Ali und Hassan“ sind keine harmlosen Zuspitzungen – sie sind entmenschlichende Rhetorik, die an die dunkelsten Kapitel unserer Geschichte erinnert.

Als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Beiräte in Rheinland-Pfalz weiß ich, wie wichtig es ist, Räume für Begegnung, Dialog und Teilhabe zu schaffen. Unsere Beiräte stehen für Vielfalt, für Respekt und für die Würde jedes Menschen – unabhängig von Herkunft, Religion oder Behinderung.

Gerade heute müssen wir unsere Werte verteidigen. Nicht mit Hass, sondern mit Haltung. Nicht mit Ausgrenzung, sondern mit Zusammenhalt.

Und genau hier möchte ich die Worte einer Frau zitieren, die wie kaum eine andere für Menschlichkeit und Erinnerung steht: Margot Friedländer. Am 27. Januar 2022 sprach sie im Europäischen Parlament – mit 100 Jahren – als Überlebende des Holocausts. Ihre Worte hallen bis heute nach:

„Es gibt kein jüdisches, kein muslimisches, kein christliches Blut. Es gibt nur menschliches Blut.“

Und sie fügte hinzu:

„Seid Menschen.“

Diese Worte sind keine Floskel. Sie sind ein Vermächtnis. Ein Appell an unsere gemeinsame Verantwortung. Denn Menschsein bedeutet, sich nicht wegzuducken. Es bedeutet, Haltung zu zeigen, wenn andere schweigen. Es bedeutet, sich gegen jede Form von Hass zu stellen – nicht nur im Großen, sondern auch im Alltag.

Wenn wir heute Kerzen entzünden, dann nicht nur für die Opfer von damals. Sondern auch als Zeichen dafür, dass wir nie wieder zulassen werden, dass Menschen entrechtet, ausgegrenzt oder entmenschlicht werden.

„Nie wieder“ ist kein Satz der Vergangenheit. Es ist ein Auftrag für die Gegenwart.

Nie wieder ist heute. Nie wieder ist hier. Nie wieder ist unsere gemeinsame Verantwortung.

Und lassen Sie mich diesen Gedanken mit drei Worten der Weisheit aus den großen religiösen Traditionen unserer Welt beschließen – Worte, die über Konfessionen hinaus unsere gemeinsame Menschlichkeit betonen:

„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“
– Levitikus 19,18 (Tora)

„Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch; denn das ist das Gesetz und die Propheten.“
– Matthäus 7,12 (Bibel)

„Wer einen Menschen tötet, der tötet die ganze Menschheit. Und wer einen Menschen rettet, der rettet die ganze Menschheit.“
– Koran, Sure 5:32

Ich danke Ihnen für Ihre Anwesenheit.

Ehrenamtstag in Alzey – Ein Fest des Engagements

Die Stadt Alzey verwandelte sich am letzten Augustwochenende in die herzliche Bühne für den 22. Landesweiten Ehrenamtstag Rheinland-Pfalz. Mit Musik, Begegnung und Anerkennung wurde das vielfältige Engagement von über 1,5 Millionen Ehrenamtlichen im Land gewürdigt und gefeiert. Zu den rund 55 ehrenamtlichen Organisationen, die sich in Alzey Präsentierten, gehörte auch die AGARP.

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