Aufstehen gegen Rechts – Demonstration am 20. April 2019 in Ingelheim

Für den 20. April 2019 haben Neonazis und Rechtsextreme im Vorfeld der Europawahl eine Demonstration in Ingelheim angemeldet.
Sie wollen sich ab 14:30 Uhr am Bahnhof in Ingelheim sammeln und eine Kundgebung durchführen. Dieses Datum, der 20. April 2019, ist kein Zufall. Es ist der Geburtstag von Adolf Hitler.

Diese Provokation ist von den Rechtsextremen gewollt und bewusst gewählt.

In-RAGE, das Ingelheimer Bündnis gegen Rassismus und Gewalt, will das nicht hinnehmen und hat die Organisation für eine Kundgebung im Sinne des Ingelheimer Appells im Rahmen der Aktion „Ingelheim zeigt Gesicht“ übernommen. Diese wird ab 13:30 Uhr auf dem Sebastian-Münster-Platz in Ingelheim stattfinden.

So werden neben Kirchen, Schulen und Vereinen unterschiedlichste Institutionen und Organisationen, vor allem aber Bürgerinnen und Bürger gestaltender Teil dieser gemeinschaftlichen Aktion sein. Ziel ist es, möglichst viele Menschen am besagten Samstag auf die Straße zu bringen. Geplant ist ein kreativer und friedlicher Umgang mit der Situation.


Vorstellung der Wahlkampagne 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 6. April 2019 findet die Vorstellung der Kampagne für die BMI-Wahlen 2019 statt. Hierzu darf ich Sie recht herzlich in die Landeshauptstadt Mainz einladen. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr und findet im Valencia-Zimmer des Mainzer Rathauses statt (Jockel-Fuchs-Platz 1, 55116 Mainz). Vertreter der Werbeagentur MediaCompany werden an diesem Termin anwesend sein und ihr Konzept für die Wahlkampagne 2019 vorstellen und unsere Fragen beantworten.

Da uns der Raum nur begrenzt zur Verfügung steht, muss die Veranstaltung bis spätestens 13.00 Uhr beendet sein (das Rathaus schließt samstags um 13:30 Uhr). Bitte teilen Sie uns bis zum 1. April 2019 mit, ob Sie den Termin wahrnehmen können (agarp@agarp.de oder 06131 – 638435).

Ich hoffe auf rege Teilnahme und freue mich auf einen interessanten Meinungsaustausch.

Bis dahin verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Serkan Genc

Vorsitzender

Mahnwache für die ermordeten Menschen in Neuseeland

Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Alzey-Worms lädt zu einer Mahnwache für die ermordeten Menschen in Neuseeland ein:

Donnerstag, 21. März 2019,
18 Uhr, Rossmarkt
55232 Alzey

Es wird gebeten ohne Fahnen oder Plakate politischer Parteien einfach nur in Stille zur Mahnwache zu erscheinen. Wer möchte kann gerne Kerzen oder Blumen mitbringen welche am Rossmarkt niedergelegt werden.

Eine kurze Rede wird vom Vorsitzenden des Beirates für Migration und Integration des Landkreises Alzey-Worms Herr Kemal Gülcehre gehalten.

Im Anschluss an die Mahnwache sind alle Anwesenden eingeladen im Bali Kino zum internationalen Tag gegen Rassismus sich den Film „Green Book – eine besondere Freundschaft“ anzuschauen.

Der Gedenktag erinnert an das blutige Massaker von Sharpeville am 21. März 1960 in Südafrika. Hier wurde die friedliche Demonstration der schwarzen Bevölkerung blutig durch das damalige Apartheitsregime zerschlagen – damals mit einem der letzten Staat, wo Rassismus gesetzlich legitimiert war.

Der Inhalt des Filmes, der auf die gleiche Problematik in den 1960er Jahren in Amerika anspielt, wollen wir gerne zu diesem Anlass zeigen lassen.

Auch hier wurde zu der damaligen Zeit, die schwarze Bevölkerung offenkundig diskriminiert und von vielen öffentlichen Veranstaltungen und auch z. B. Restaurantbesuchen, Hotelbesuche ausgeschlossen.

Wir würden uns freuen, wenn wir uns gemeinsam den Film anschauen und im Anschluss darüber uns austauschen könnten.

Der Beirat für Migration und Integration möchte somit in Erinnerung rufen, dass die jetzigen Werte keine Selbstverständlichkeit darstellen und jederzeit die Gefahr besteht, dass diese unterlaufen werden können.

Pressemitteilung: Mitgliederversammlung der AGARP tagte in Koblenz

Zur ersten Mitgliederversammlung im neuen Jahr traf sich am vergangenen Samstag, die Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration in Rheinland-Pfalz (AGARP). Vorsitzender Serkan Genc, der ebenfalls Vorsitzender des Koblenzer Beirates ist, konnte die Delegierten und den Beauftragten der Landesregierung für Migration und Integration Herrn Miguel Vicente, im historischen Rathaussaal in Koblenz begrüßen. In seiner Eröffnungsrede lobte Genc die gastgebende Stadt für ihre Weltoffenheit und Toleranz. Mit dem Hinweis auf die bevorstehenden Europa -und Kommunalwahlen betonte er die Wichtigkeit der Wahlbeteiligung sowie der politischen Teilhabe der zugewanderten Menschen in Rheinland-Pfalz. Auch Bürgermeisterin Ulrike Mohrs zeigte sich erfreut über die Wahl des Tagungsortes, zumal die Stadt in der Beiratsarbeit über eine gewisse Tradition und Vorbildfunktion verfügt. Bereits 1984 wurde in Koblenz ein erster Ausländerbeirat gegründet. Miguel Vicente, Beauftragter der Landesregierung für Migration und Integration, dankte in seinem Grußwort den Ehrenamtlichen für ihr Engagement und hob die große Bedeutung der Beiräte hervor, welche meist die erste Partizipationsmöglichkeit für die zugewanderte Bevölkerung darstellen.

Nach Annahme der Tagesordnung und der Genehmigung der Protokolle berichtete der Vorstand von den vergangenen Tätigkeiten des letzten Vierteljahres. Hier stand insbesondere die Fachtagung und Delegiertenversammlung des Bundeszuwanderung – und Integrationsrates (BZI) vom 17. und 18. November 2018 in Berlin im Mittelpunkt, von deren Ergebnissen neben Herrn Genc auch die stellvertretenden BZI-Vorsitzenden Kemal Gülcehre und Werner Ruprecht berichteten. So habe der BZI zu aktuellen Themen der Migrations- und Integrationspolitik Stellung genommen. Dazu gehörte etwa der Entwurf des Fachkräftesicherungsgesetzes sowie der UN-Migrationspakt. Alarmiert zeigte sich der AGARP-Vorstand über die als „NSU 2.0“ bekanntgewordenen Vorkommnisse bei der Frankfurter Polizei. „Zusammen mit dem BZI fordern wir die Einrichtung einer Enquete-Kommission im Deutschen Bundestag. Diese soll unter anderem wirksame Maßnahmen gegen institutionellen Rassismus und eine Bestandsaufnahme zu rechtsextremen Strukturen in Deutschland erarbeiten“, erklärte Vorsitzender Genc.

Im Anschluss an den Vorstandsbericht, wurde dem Antrag des Beirates aus Betzdorf (Landkreis Altenkirchen) um Aufnahme in die AGARP stattgegeben. Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt bildeten die geplanten Satzungsänderungen, die nach ausgiebiger Diskussion mit einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen mehrheitlich verabschiedet wurden. Unter dem vorletzten Punkt befasste sich das Plenum mit den diesjährigen Beiratswahlen, die in Rheinland-Pfalz voraussichtlich am 27. Oktober 2019 stattfinden werden. Hierfür wird eine Werbeagentur mit der Erarbeitung einer Wahlkampagne beauftragt. Des weiteren gab der Vorstand bekannt, dass zur Vorbereitung und Information fünf Regionalkonferenzen organisiert werden sollen.

Den letzten Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ nutze der neue AGARP-Geschäftsführer Johannes Knobloch um sich kurz vorzustellen. Herr Knobloch ergänzt seit dem 1. Februar das hauptamtliche AGARP-Team in der Mainzer Geschäftsstelle.

Weitere Informationen zur Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration in Rheinland Pfalz (AGARP) finden Sie im Internet unter: www.agarp.de

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration in Rheinland-Pfalz (AGARP) vom 07.02.2019

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